Risikobewertung
Mit der SCOPE CDD On Demand Risikobewertung automatisieren Sie Ihr Risikomanagement mühelos. Nach der einmaligen Konfiguration erhalten Sie stets konsistente Risikobewertungen und sparen erheblich Zeit.
Vorteile
- Flexible Parameter
- Effizient und effektiv
- Zeitersparnis
- Präzise und eindeutig
- Keine menschlichen Fehler
- Automatisierte Risikobewertung
- Verlässliche Daten und offizielle Quellen
- Tägliche Überwachung
- Einfaches Erstellen eines Berichts gemäß Ihren Richtlinien
Nach dem deutschen Geldwäschegesetz (GwG) müssen verpflichtete Unternehmen über ein dokumentiertes Risikomanagement verfügen. Dazu gehört die Erstellung, Dokumentation und regelmäßige Aktualisierung individueller Risikobewertungen.
Für eine korrekte Risikoeinschätzung müssen mindestens die Risikofaktoren der EU-Geldwäscherichtlinien berücksichtigt werden, insbesondere:
- Kunde
- Branche
- Herkunft der Mittel
- Vertriebskanal
- Geografische Risiken
Ihre Risikopolitik legt fest, welche Kundengruppen welche Risikoeinstufung erhalten und welche Maßnahmen und Abwägungen damit verbunden sind. Die hierfür benötigten Daten bestehen aus bekannten Kundendaten und externen Risikoinformationen. Eine hohe Risikobewertung kann auch bedeuten, dass bestimmte Geschäftsbeziehungen vollständig zu vermeiden sind.
Wichtige Faktoren für eine gute Risikobewertung
Ein wichtiger Faktor für eine fundierte Risikobewertung sind gute Daten. Falsche oder unvollständige (know-your-customer-) Daten tragen maßgeblich zu fehlerhaften Risikobewertungen bei und verursachen zudem unnötig viel manuelle Arbeit.
Ein Risikomodell muss eindeutig und logisch aufgebaut sein.Unabhängig davon, ob die Eingabe bei einem integrierten System (größtenteils) automatisch erfolgt oder die Informationen vom Berater eingegeben werden, müssen die Fragen klar und eindeutig formuliert sein. Konsistente Risikobewertungen sind nur möglich, wenn die Bewertung auf Fakten und klaren Fragen basiert. Um dies zu gewährleisten, ist eine (automatisierte) Risikobewertung auf der Grundlage konfigurierbarer Geschäftsregeln erforderlich, die auf konfigurierbaren Geschäftsregeln basiert. Die Risikobewertung unterliegt keinen formalen Vorgaben; das bedeutet, dass die Richtlinien selbst festlegt werden und die Risikobewertung diese Richtlinien widerspiegelt. Diese Richtlinien unterscheiden sich natürlich je nach Unternehmen und Branche und unterliegen neuen Erkenntnissen und gesetzlichen Vorschriften.
Für Audits und Kontrollen muss jederzeit nachvollziehbar sein, welche Kriterien zum Zeitpunkt der Risikobewertung angewendet wurden.
Wie funktioniert es?
Sie richten Ihre Risikoprofile einmalig ein. Nach der Eingabe der personenbezogenen Daten können Sie dann auswählen, welches Risikobewertungsprofil Sie verwenden möchten, beispielsweise für natürliche Personen. Anschließend geben Sie die zusätzlichen Daten für die Risikobewertung ein, woraufhin die Person oder das Unternehmen anhand aller eingegebenen Daten überprüft wird und eine Risikoeinstufung erfolgt (niedrig, mittel, hoch, No-Go).
Beispiele möglicher Risikokomponenten
In der Risikobewertung von CDD On Demand können Sie die Risikokomponenten selbst eingeben. Dadurch lässt sich Ihre eigene Risikopolitik in der Risikobewertung automatisieren. Sie können also Ihre eigenen Komponenten mit bestimmten Risikoklassifizierungen verknüpfen. Nachdem Sie die Parameter für alle Risikokomponenten eingegeben haben, können Sie die Risikobewertung durchführen.
- Geografische Risiken
- Kundenrisiko (z. B. PEP)
- Branche
- Zweck und Art der Geschäftsbeziehung
- Beschäftigungsverhältnis
- Vertriebskanal
- Herkunft der Mittel
Beispiel für mögliche Risikokomponenten. In der Risikobewertung von CDD On Demand können Sie die Risikokomponenten selbst eingeben.
Geografische Risiken
Prüfung anhand mehrerer Hochrisikoländerlisten, wie der FATF-Liste oder der EU-Hochrisikoländerlisten.
Kunde (z. B. PEP)
Die Compliance-Prüfung Funktion prüft automatisch mehrere Risikodatenquellen, darunter PEP‑Listen, Sanktionen und Insolvenzregister.
Branche
Sie können das Branchenrisiko auf zwei Arten ermitteln. Sie können die Liste der SBI-Codes (WZ-Codes) der Handelskammer verwenden, um bestimmten Branchen unterschiedliche Risikoklassen zuzuordnen, oder Sie können selbst eine Liste mit Hochrisikobranchen erstellen.
Zweck und Art der Geschäftsbeziehung
Der Zweck und die Art der Beziehung richten sich nach dem Ziel des Kunden, Kunde bei Ihnen zu werden. Im Falle eines Vermögensverwalters kann es sich dabei beispielsweise um die Vermögensvermehrung, den Aufbau einer Altersvorsorge oder das Sparen für Kinder handeln.
Beschäftigungsverhältnis
Bewertung, ob der Kunde eine Funktion mit erhöhtem Risiko für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung ausübt. Die Daten für diese Risikokomponente können Sie selbst bereitstellen.
Vertriebskanal
Das Vertriebskanalrisiko umfasst die Risiken, die mit dem Kanal verbunden sind, über den der Kunde mit Ihnen in Kontakt getreten ist. Einige Kanäle sind mit einem höheren Risiko behaftet als andere. Die Art und Weise, wie die Dienstleistungen und Produkte an den Kunden geliefert werden, kann über direkten oder indirekten Vertrieb erfolgen. Direkter Vertrieb bedeutet, dass die Produkte direkt an den Kunden geliefert werden und nicht etwa über einen Zwischenhändler. Ein Webshop oder der Verkauf über einen Zwischenhändler stellt daher einen indirekten Vertrieb dar. Die Daten für diese Risikokomponente können Sie selbst eingeben.
Herkunft der Mittel
Die Herkunft des Vermögens Ihres Kunden. Diese kann von Gehalt bis hin zum Eigenkapital eines Hauses reichen. Im Risikobewertungs-Set können Sie festlegen, welche Arten von Vermögensherkunft Sie in die Risikobewertung einbeziehen möchten und welche Risiken mit den verschiedenen Herkunftsarten verbunden sind.